| 2e DKM Ampfing 2011 |
| maandag, 09 augustus 2010 20:36 |
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DKM: Niederländische Festspiele in Ampfing
Oranje-Boven: Beim zweiten Lauf zur Deutschen Kart Meisterschaft im oberbayerischen Ampfing waren es vor allem die Gäste aus den Niederlanden, die der Veranstaltung ihren Stempel aufdrückten.
Gleich zweimal ertönte bei der Siegerehrung die Nationalhymne “Het Wilhelmus”. Jorrit Pex in der Deutschen Schalt Kart Meisterschaft (DSKM) und Kim Oomen in der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft (DJKM) feierten jeweils überlegene Doppelsiege. Marvin Kirchhöfer rettete dagegen als Finalsieger in der Königsklasse DKM die deutsche Ehre. “Wir haben ein super Rennwochenende mit hervorragenden sportlichen Leistungen erlebt. Aus unserer Sicht ist alles optimal und zufrieden stellend verlaufen”, sagte DKM-Koordinator Stefan Wagner nach Abschluss des Rennwochenendes. Auch DMSB-Sportkomissar Horst Seidl äußerte sich sichtlich zufrieden: “Spannung pur, tolle Rennen mit vielen Emotionen und großartiges Sommerwetter, was will man mehr.” Insgesamt hatten sich 97 Kartsportler aus 16 Nationen für die Rennen in den drei prestigeträchtigen Championaten angemeldet, ein Klassefeld gespickt mit internationalen Spitzenfahrern. Unter den zahlreichen Zuschauern rund um den 1063 Meter langen Schweppermannring zeigte sich auch der 14-malige schwedische Rallyecross Europameister Kenneth Hansen. Sein elf Jahre alter Sohn Kevin fährt für das niederländische Keijzer-Racing-Team in der DJKM. DSKM: Doppelsieg – Niederländer Jorrit Pex dominiert Schalterklasse
Er kam, sah und siegte: Der Niederländer Jorrit Pex war in der DSKM von keinem seiner Rivalen zu stoppen. Wie ein Feldherr dominierte er das Geschehen während des gesamten Wochenendes. Für die Rennen in der Schaltkartklasse hatten sich insgesamt 27 Teilnehmer eingetragen. Von Beginn an ließ Pex, der für das Team CRG Holland startet und mit 35 Punkten als DSKM-Gesamtführender angereist war, keine Zweifel an seiner Vormachtstellung aufkommen. Bereits im Zeittraining am Samstagvormittag sicherte sich Pex mit 42,078 Sekunden die beste Rundenzeit, zwei Wertungspunkte und natürlich auch die beste Ausgangsposition für die beiden Qualifikations-Heats. Nach zwei souveränen Laufsiegen am Samstagnachmittag holte sich Pex als Bester der Heat-Wertung auch die Pole Position für den Sprint am Sonntag. Den dritten Heat gewann Michele Di Martino (Jedi Racing), der in der Heat-Gesamtwertung jedoch dem Zweitplatzierten Niederländer Kevin Leijtens (Dobla) den Vorrang lassen musste. Für kurze Aufregung sorgte im achten Rennen des Tages der Überschlag von Emil Antonsen, der zunächst unter seinem CRG-Kart liegen geblieben war, sich aber aus eigener Kraft über die Reifenstapel retten konnte. Der Norweger musste mit dem Rettungswagen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Glücklicherweise blieb er bis auf ein paar wenige Prellungen und Abschürfungen im Schulterbereich unverletzt. Auf einen Start in den Finalrennen verzichtete er allerdings. Am Sonntagmorgen um 10.40 Uhr versammelte DKM-Renndirektor Thomas Lainer die Schaltkartpiloten zur abschließenden Gesprächsrunde vor dem Sprintrennen. Pünktlich um 10.45 Uhr schaltete die Startampel auf grün. Am Start nutzte Polesetter Jorrit Pex seine gute Position und setzte sich sofort an die Spitze. Ohne Zwischenfälle kam das gesamte Feld durch die erste Kurve, hinter Pex konnte sich zunächst Michele Di Martino an die zweite Position setzen. CRG-Pilot Pex war vorne nicht zu halten, fuhr konstante Rundenzeiten und vergrößerte damit seinen Vorsprung auf die Verfolger. Gegen Mitte des Rennens setzte sich sein niederländischer Landsmann Kevin Leijtens auf die zweite Position, Rang drei nahm derweil Marcel Jeleniowski (KSM Racing) ein. Während die ersten drei Plätze sicher vergeben schienen, entwickelte sich im letzten Rennabschnitt ein spannender Kampf um die vierte Position. Dort sah sich Michele Di Martino immer wieder den Angriffen seiner Verfolger ausgesetzt. Bis in die letzte Runde konnte der Energy-Pilot aus Eitorf seine Platzierung erfolgreich verteidigen, in der letzten Kurve zog dann der Niederländer Verdi Geurts (P.D.B.) doch noch vorbei. Jorrit Pex fuhr mit 42,538 Sekunden die schnellste Rennrunde und sicherte sich einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Zweiter wurde Kevin Leytens vor Marcel Jeleniowski auf Rang drei. Nach der Mittagspause stand das Finalrennen der Schalter über 24 Runden auf dem Programm. Erneut erwischte Dominator Pex den besten Start. Von Beginn an diktierte der schnelle Niederländer das Geschehen von vorne. In der Startphase konnte sich Marcel Jeleniowski zunächst als erster Verfolger etablieren. Mit zunehmender Renndauer musste der KSM-Routinier jedoch einige seiner Rivalen passieren lassen. Im Ziel belegte “Jeli” schließlich den achten Rang. Als Fünfter war Michele Di Martino der bestplatzierte Deutsche in dem mit internationalen Spitzenfahrern gespickten Feld. Der Kampf um den Finalsieg entwickelte sich derweil zu einer kleinen niederländischen Meisterschaft: Angeführt von Jorrit Pex belegten drei weitere Oranje-Piloten die ersten vier Plätze. Kevin Leijtens fuhr als Zweiter vor seinem Dobla-Teamkollegen Rob Olierook, dem die schnellste Rennrunde gelang, über die Ziellinie. Rang vier ging an den erfahrenen Verdi Geurts. |










